Wünschelrute
Rutenarten:
Herkömmliche Gabelruten aus Holz von Weide, Haselstrauch, oder Birke, sowie Plastik- oder V-Ruten,
weiters Metallruten wie Spiral- Schlingen- und Winkelruten,

Aber die Art und Form, sowie das Material sind nur von untergeordneter Bedeutung, sondern allein die Sensivität sowie die Begabung und Erfahrung des Handhabenden.

Der große Schriftsteller J.W. Goethe schrieb dazu:

"Der Mensch an sich selbst, sofern er sich seiner gesunden Sinne bedient, ist der größte und genaueste physikalische Apparat, denn es geben kann."

Die Wünschelrute ist kein Wunderstab, sondern nur Werkzeug, und hat den Zweck die unmittelbaren Körperreaktionen (z.B. Nerven- und Muskelfasern) äußerlich sichtbar zu machen, das dann durch den Rutenauschlag geschieht.

Daher ist beim Rutengehen und Pendeln das Messinstrument eigentlich der Mensch.
Der Erfolg ist aber trotzdem davon abhängig, wie sehr Instrument und Material dem Rutengeher sympathisch ist.
Das Arbeiten mit der Wünschelrute bezeichnet man als muten , das kommt aus dem Bergbaurecht und bedeutet etwa soviel wie festlegen. Alles was der Rutengänger mit der Wünschelrute, dem Pendel oder vielleicht auch mit der bloßen Hand fühlt, ist subjektiv und daher eine Mutung, zum Unterschied von einer (wissenschaftlichen) Messung.